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Elvis Presley - der King of Rock 'n' Roll

Im Januar 1935 werden Vernon und Gladys Presley in Tupelo im US-Bundesstaat Tennessee Zwillinge geboren: Der zweitgeborene, Jesse Garon, kommt tot zur Welt und weil die Eltern zu arm sind wird er wenige Tage später namenlos bestattet. Der Erstgeborene erhält die Namen Elvis Aaron und wird einmal eine Musiklegende werden.

Elvis Presley wächst in ärmlichsten Verhältnissen auf, sein Vater arbeitet als Tagelöhner auf den Baumwollfeldern. Trotzdem umsorgen die beiden Eltern ihr einziges Kind so gut sie nur können. Besonders zu Mutter Gladys hat der spätere Rockstar Elvis ein über alle Maßen liebevolles Verhältnis.

Schon früh, besonders durch den Gospel-Gesang in den Kirchen der Umgebung, aber auch durch den allgegenwärtigen Country und Western, kommt Elvis als Kind mit Musik in Berührung. Dass er einmal zum Geburtstag eine Gitarre bekommt statt des ersehnten Fahrrades, weil sich seine Eltern nur diese leisten können, ist schon beinahe schicksalhaft.

Mit 18 nimmt er in Memphis, wo die Familie inzwischen lebt, in einem kleinen Plattenstudio eine Schallplatte, eigentlich nur eine primitiv produzierte Schallfolie, auf: ein Geburtstagsgeschenk für seine Mutter. Der Besitzer des Studios, Sam Phillips sucht Mitte der 50er Jahre ständig nach neuen Talenten für den wachsenden Musikmarkt. Besonders im Bereich des Country-Boogie und des Rhythm and Blues, der die Jugend zunehmend anspricht.

Phillips' Sekräterin erinnert sich dabei an den jungen Mann mit der ungewöhnlichen Stimme und Phillips lädt Elvis zu Probeaufnahmen ein. Nach langen Versuchen schließlich, als man eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben hat, spielen Elvis und die beiden Begleitmusiker einfach ein wenig herum und Sam Phillips ist elektrisiert: in diesem Moment ist durch einen gerade geborenen neuen Sound der Grundstein gelegt für Elvis spätere Karriere. Schnell werden "Elvis & The Blue Moon Boys" weit über Memphis hinaus bekannt. Statt LKW fährt Elvis bald in seinem ersten Cadillac, den er eigentlich seiner Mutter geschenkt hatte. Innerhalb von zwei Jahren erreicht er einen Bekanntheitsgrad Amerikas Grenzen hinaus.

1958 tritt er - ähnlich wie zuvor Johnny Cash - seinen Wehrdienst in Deutschland an: zunächst in Friedberg stationiert, zieht er später nach Bad Nauheim. Tief trifft ihn in dieser Zeit der frühe Tod seiner Mutter im gleichen Jahr.

Sein Manager Colonel Parker versteht es wie kein anderer Elvis' Karriere über diese "Auszeit" zu erhalten und danach weiter aufzubauen. Geschickt vermarktet er Elvis mit zahlreichen Filmen, den zugehörigen Schallplatten und Fanartikeln und macht ihn einer breiteren Fangemeinde als nur den jugendlichen Rock 'n' Roll-Fans bekannt. Ende der 60er Jahre ist Elvis-Karriere an einem Tiefpunkt: Aus dem Jugendidol ist ein Markenartikel geworden, Massentauglich und unspektakulär.

Einer Fernsehshow des Senders CBS zu Weihnachten 1968 ist es zu verdanken, dass Elvis wieder zu alter Größe zurückfindet und wieder vor Publikum spielt. Die Manager des Fernsehsenders hatten erkannt woran Elvis Karriere zu diesem Zeitpunkt krankte.

Schnell wird er wieder populär wie zu Beginn seiner Karriere - trotz der neuen populären Musikstile spricht er auch wieder die Jugend an und wird zum ersten Generationsübergreifenden Rockstar. Er spielt über Jahre ausverkaufte Konzerte in Las Vegas und 1973 wird mit "Aloah from Hawaii" das erste Konzert weltweit per Satellit übertragen! Doch der Ruhm hat auch seine Kehrseite: Seine Ehe mit Priscilla zerbricht an seinem Ruhm und über die Jahre hat er sich mit gekauften Freunden umgeben.

Elvis vereinsamt, umgeben von Menschen, die es "gut mit ihm meinen". Dazu kommt, dass er schon lange den Medienrummel und den Erfolgsdruck nur noch mit Alkohol und Tabletten aushält. Dies alles fordert seinen Tribut.

Am 16. August 1977 stirbt Elvis - gerade einmal 42 Jahre alt - in den frühen Morgenstunden in seiner Villa "Graceland" in Memphis an den Folgen eines Multi-Organversagens.

Er wird zunächst auf dem "Forrest Hill Cemetary" neben Mutter Gladys beigesetzt. Aus Angst, dass sein Leichnam, ähnlich dem des ebenfalls 1977 verstorbenen Charlie Chaplin, entführt werden könnte, bettet man beide kurze Zeit später in den Garten seiner Villa um, wo auch später Vater Vernon bestattet wird. "Graceland" ist damit bis heute ein Mekka der Rock 'n' Roll-Fans geworden und Elvis' Musik wird für immer unvergessen bleiben.

Am 8. Januar wäre Elvis 80 Jahre alt geworden.

The King is dead, but Rock´n´Roll is still alive.

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